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Glasklar & wie neu: Brillen-Pflegetipps

Ein Leitfaden zum Thema Brillenpflege: Mit diesen praktischen Tipps werden Brillen blitzsauber und halten länger.
Service – 22. September 2017

Fast jeder Brillenträger kennt es: Fingerabdrücke, Make-up und Co. auf den Gläsern lassen sich beim Brillentragen im Alltag kaum vermeiden – so sehr man auch aufpasst. Und dann dieses ungute Gefühl, wenn die Brillengläser schmutzig oder schmierig sind und der Durchblick getrübt ist … Manch einem schlägt das sogar richtig auf die Laune. Umso befreiter fühlt es sich an, eine durch und durch saubere Brille zu tragen!

Da die selbstreinigende Brille aber leider noch nicht erfunden wurde, bleibt einem nichts anderes übrig, als von Zeit zu Zeit selbst Hand anzulegen – und zwar richtig. Die Betonung liegt hier auf „richtig“ – denn wer seine Brille zwar häufig, aber mit den falschen Utensilien putzt, richtet leider oft mehr Schaden als Nutzen an.

Ob „normal“ oder Sonnenbrille: Diese einfachen Tipps sorgen für glasklare Sicht – und eine Brille, die lange wie neu bleibt.

Ärmel, Schal & Co. zum Putzen? Lieber nicht!

Das Gegenteil von gut ist gut gemeint: Dieses Sprichwort gilt auf jeden Fall für alle, die Brillengläser gern schnell zwischendurch mit T-Shirts, Taschentüchern, Pullis oder Schals säubern … weil das Brillenputztuch eben gerade nicht greifbar ist. Bestimmte Textilgewebe nehmen jedoch Staub und Schmutz auf, der beim Putzen mikroskopisch kleine Kratzer im Glas verursacht.

Anfangs fällt das nicht auf – aber mit der Zeit werden Brillengläser dadurch matt und milchig, das einfallende Licht wird durch die Mikrokratzer gestreut, die Sicht dadurch schlechter. Reparieren kann man solche Schäden leider nicht – das einzige, was dann hilft, ist ein neues Brillenglas. Achtung: Auch mit modernen Hightech-Gläsern ist man vor Mikrokratzern durch Putzfehler nicht gefeit!

Brillengläser lieben Mikrofaser

Es macht schon Sinn, dass einer Brille beim Kauf ein Mikrofasertuch beiliegt. Mit solchen Tüchern lässt sich grober Schmutz gut und schnell entfernen. Am besten, man besorgt sich gleich mehrere – für die Tasche, fürs Büro, fürs Auto etc.

Aus Hygienegründen und damit die Reinigungswirkung von Mikrofasertüchern erhalten bleibt, sollten sie regelmäßig in die Waschmaschine. Aber Vorsicht: Keinen Weichspüler verwenden – sonst riskiert man Schlieren am Brillenglas!

Wasser marsch!

Was verschmutzte Gläser schnell wieder sauber macht: Einsprühen mit Brillenreinigungsspray und dann mit einem Mikrofaser- oder Baumwolltuch (das nur für diesen Zweck verwendet wird) vorsichtig trocknen. Noch effektiver ist es, wenn man das Reinigungsspray erst mit den Fingern verteilt und die Brille dann unter fließendem Wasser abspült. So können auch das Brillengestell bzw. die Bügel und Nasenstege gesäubert werden. Eventuelle letzte Schlieren lassen sich am einfachsten mit Mikrofaser entfernen.

Komplettwäsche

Im Ultraschallbad erleben Brillen eine schonende Intensivreinigung bis in den letzten Winkel. Ein solches Ultraschall-Reinigungsgerät kann man sich selbst für zuhause anschaffen – oder aber man lässt regelmäßig eine Reinigung beim Fachoptiker vornehmen: In wenigen Minuten ist die Brille durch und durch sauber und wirkt dann oft wieder wie neu!

Gut gelagert ist halb gewonnen

Auch, wenn es verlockend ist, die Brille in die Hemdtasche zu stecken oder schnell in die Handtasche zu werfen: Das tut keiner Brille gut! Wer stets ein Etui (am besten eines mit harter Schale) mit dabei hat und dieses auch nutzt, ist auf der sicheren Seite. Legt man seine Brille nur schnell zur Seite, dann – den Gläsern zuliebe – unbedingt immer mit den Bügeln nach unten!

Was Brillen noch nicht mögen, sind extreme Temperaturschwankungen sowie Kälte und Hitze. Deshalb Vorsicht beim Liegenlassen der Brille im Auto, wenn gerade Sommerhitze oder winterlicher Frost angesagt sind. Auch Sand sowie Meer- und Thermalwasser können die Oberflächen der Gläser angreifen – deshalb am besten vermeiden, dass die Brille damit in Kontakt kommt.

Du brauchst noch Tipps zur Reinigung und Pflege deiner Brille? Dann frag’ am besten deinen Fachoptiker um Rat! Er hat das Know-how und die richtigen Pflege-Utensilien für jede Art von Brille parat!

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