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So funktioniert das Auge

Der faszinierende Weg vom Licht zum Bild
Wissenswert – 17. August 2017

Sehen ist ein höchst komplexer Vorgang: Pro Sekunde nimmt das Auge mehr als 10 Millionen Informationen wahr. Aber wie funktioniert Sehen eigentlich? Wir erklären euch, wie aus Licht das Bild entsteht, das wir sehen.

Vom Licht zum Bild

Jeder Gegenstand reflektiert Licht – die reflektierten Lichtstrahlen treffen auf die Hornhaut (1), werden dort gebündelt und werden dann zur Iris (2) weitergeleitet. Die Funktion der Iris ähnelt der einer Kamerablende: Im Dunklen weitet sich die Pupille, im Hellen wird die Pupille kleiner. Die dahinterliegende Linse bündelt das Licht, das anschließend auf die Netzhaut (3) am hinteren Ende des Auges trifft.

Die Netzhaut, die aus mehr als 100 Millionen Sinneszellen besteht, wandelt die einfallenden Lichtstrahlen in Nervensignale um. Die Sinneszellen setzen sich aus Zapfen und Stäbchen zusammen: Die lichtempfindlichen Zapfen sind für das Sehen von Farbe zuständig, die Stäbchen ermöglichen das Dämmerungs- und Nachtsehen. Die Nervensignale gelangen über den Sehnerv ins Gehirn, wo die Bilder entstehen, so wie wir sie sehen.

Lichtstrahlen treffen auf die Hornhaut (1), werden dort gebündelt und zur Iris (2) weitergeleitet. Die Linse bündelt das Licht, das schließlich auf die Netzhaut (3) trifft.

Sehschwächen erkennen

Ab dem 40. Lebensjahr verringert sich die Elastizität der Augenmuskulatur und der Linsenfasern, wodurch die Blendenempfindlichkeit zu- und die Sehschärfe abnimmt. Die Folge ist häufig Altersweitsichtigkeit, welche die Lebensqualität oft sehr einschränkt. Da auch im fortgeschrittenen Alter gutes Sehen wichtig ist, ist ein Besuch beim Fachoptiker empfehlenswert, denn durch eine Lese- oder Gleitsichtbrille lässt sich die Sehschwäche schnell und einfach korrigieren.

Sehprobleme sind aber nicht nur eine Frage des Alters – auch zunehmend junge Menschen sind davon betroffen. Viele Sehschwächen fallen oft erst sehr spät auf, da die Betroffenen sie lange Zeit nicht bemerken. Der Grund dafür liegt darin, dass die Augen sich gegenseitig beim Sehen unterstützen. Wenn ein Auge weniger Sehleistung erbringt, gleicht dies das andere Auge aus. Erst ein Besuch beim Optiker offenbart durch einen Sehtest, dass eine Brille benötigt wird. Ein regelmäßiger Besuch beim Fachoptiker und die Kontrolle der Augen ist daher besonders wichtig, um die sehenswerten Augenblicke im Leben weiterhin in jedem Detail sehen zu können.

Dein Leben ist sehenswert.

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