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© iStock/Nadezha1906

Was Kindersonnenbrillen können müssen

Kinderaugen sind empfindlich und brauchen deshalb besonderen UV-Schutz. Worauf man bei Sonnenbrillen für Kinder achten sollte, zeigt unsere Checkliste.
Service – 19. Juni 2020

Ob beim Herumtollen im Garten oder beim Sandburg bauen am Strand – welches Kind liebt es nicht, Zeit im Freien zu verbringen? Und das ist auch gut so, denn natürliches Tageslicht fördert eine gesunde Entwicklung der Augen. Ein Faktor, der dabei allerdings immer  (auch bei Bewölkung!) zum Tragen kommt, sind UV-Strahlen. Und so, wie man seine Haut vor der Sonne schützt, sollte es auch für die Augen gelten. Weshalb eine gute Kindersonnenbrille von klein auf immer mit dabei sein sollte.

In diesem Beitrag erfährst du

  • warum Kinderaugen gegenüber UV-Strahlung so empfindlich sind,
  • warum man bei Kindersonnenbrillen ausnahmslos auf Qualität setzen sollte und
  • welche Merkmale eine gute Sonnenbrille für Kinder ausmachen.

Gerade jetzt im Sommer ist die Sonneneinstrahlung sehr intensiv. Bei ungenügendem Schutz kann das Auge schnell sonnenbedingte Schäden an Hornhaut oder Netzhaut erleiden, die langfristig in Krankheiten wie Grauem Star oder altersbedingter Makuladegeneration resultieren (mehr Infos dazu in diesem Beitrag).

Warum UV-Schutz für die Augen unserer Sprösslinge noch wichtiger ist? Bei Kinderaugen ist die natürliche Schutzfunktion noch nicht ausreichend entwickelt – das macht sie gegenüber Sonnenlicht noch empfindlicher.

Des Weiteren merken die Kids im Vergleich zu Erwachsenen oft auch erst viel zu spät, wenn ihre Augen zu viel Sonne abbekommen haben bzw. können sich nicht dementsprechend ausdrücken. Auch wird oft vergessen, dass Flächen wie Wasser, Sand, Beton und im Winter Schnee das Sonnenlicht zusätzlich reflektieren und die UV-Strahlung so noch verstärken.

Kindersonnenbrillen: Den Augen zuliebe auf Qualität setzen

Eine Sonnenbrille ist deshalb nicht nur ein Must-have für Erwachsene ein Must-have, sondern auch bzw. vor allem für Kinder. Ein wichtiger Punkt, der diesbezüglich jedem bewusst sein sollte: Billigprodukte sind kein adäquater Augenschutz – trotz dunkler Gläser lassen billige Sonnenbrillen, die man schnell am Strandladen zum Schnäppchenpreis ergattert, oft mehr UV-Strahlen durch, als dem Auge gut tut! Ganz wesentlich (aber leider immer wieder unterschätzt) ist auch der seitliche Schutz vor Lichteinfall.

Auch, wenn Kinder die Brillen vom Bazar total cool finden und man vielleicht denkt, dass sie ihre Sonnenbrille eh so schnell verlieren und etwas Günstiges deshalb ausreicht: Sorgloser Umgang mit Kindersonnenbrillen kann buchstäblich ins Auge gehen. Der langfristigen Augenentwicklung und –gesundheit der Kids zuliebe sollte man deshalb unbedingt ein Qualitätsprodukt wählen. Beim Fachoptiker gibt es Kindersonnenbrillen für jede Altersklasse, in coolen Farben und Formen. Dort kann man sicher sein, den besten Sonnenschutz für die Augen seiner Sprösslinge zu bekommen.

Kindersonnenbrillen Optiker Steiermar© Pexels/Min An
Must-have für Kids: Eine qualitativ hochwertige Kindersonnenbrille.

Checkliste für Kindersonnenbrillen

  • Perfekte Sicht

    Sollte das Kind kurz- oder weitsichtig sein, ist wichtig, dass die Fehlsichtigkeit durch die Sonnenbrille korrigiert wird. Achtung: Dioptrienstärken können sich bei jungen Brillenträgern schnell ändern – darum bei Kindersonnenbrillen aus dem Vorjahr erst überprüfen, ob sie noch passen. Es gibt zwar Sonnenclips, die an der optischen Brille angebracht werden können – das Problem des Lichteinfalls von der Seite ist damit aber nicht gelöst.

  • Sicherheit

    Kindersonnenbrillen sollten aus leichtem und flexiblem Kunststoff bestehen sowie möglichst kratz- und bruchfest sein, um die Verletzungsgefahr zu reduzieren.

  • Form

    Bei Sonnenbrillen für Kinder sollten dir Gläser möglichst groß sein und die Fassung breite Bügel aufweisen. Wichtig ist außerdem, dass die Fassung so gebogen ist, dass sie gut anliegt bzw. das Gesichtsfeld weitgehend umfasst (so dass von der Seite möglichst wenig Licht ans Auge dringen kann).

  • Kennzeichnung

    Die Brille muss ein CE-Kennzeichen aufweisen (das bedeutet, dass sie den EU-Sicherheitsanforderungen entspricht). Zusätzlich sollte sie die UV-400-Kennzeichnung tragen (d. h. die Gläser absorbieren UVA- und UVB-Strahlen bis 400 nm und bieten so bestmöglichen UV-Schutz). Mehr dazu in unserem Sonnenbrillen-Guide.

  • Glasfarbe

    Am besten das Kind selbst durchprobieren lassen, was es als angenehm empfindet. Mehr zum Thema Glasfarben gibt es hier.

  • Last but not least – der Style der Brille

    Sofern Kinder alt genug sind, sollten sie mit entscheiden dürfen, welches Modell es wird. Schließlich sollten Kids ihre Sonnenbrille oft und gerne tragen.

Noch ein Zusatz-Tipp zum Schluss: Ein Sonnenhut mit breiter Krempe oder eine Schirmkappe schützt die Augen zusätzlich vor Lichteinfall von oben.

Alle wichtigen Infos rund um Sonnenbrillen und UV-Schutz für die Augen findest du im Beitrag zum Thema Sonnenbrillen richtig tragen und in unserem großen Sonnenbrillen-Guide.

Kindersonnenbrillen Optiker Steiermark© Pixabay/Ben_Kerckx
Mit der passenden Kindersonnenbrille steht dem Ferienspaß nichts mehr im Weg!

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