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Welche Glasfarbe bei Sonnenbrillen?

Welche Farben den Augen wann gut tun – und welche man vermeiden sollte
Service – 13. November 2017

Eine gute Sonnenbrille muss vor allem eines: Die Augen vor schädlicher UV-Strahlung schützen. Warum Qualität bei Sonnenbrillen das A und O ist, wird in diesem Artikel verraten. Aber was hat es eigentlich mit der Glasfarbe auf sich?

Sonnenbrillen findet man heutzutage schon mit Gläsern in allen möglichen Farben. Am häufigsten verwendet werden braune, graue und grüne Sonnenbrillengläser. Vorwiegend, weil sie die Umgebungsfarben am wenigsten verfälschen. Blaue Gläser mögen zwar vielleicht gut aussehen, gelten unter Fachoptikern allerdings als absolutes No-go. Warum? Weil dadurch die Kontrastwahrnehmung stark sinkt – was vor allem beim Sport und im Straßenverkehr gefährlich werden kann!

Vor allem im Urlaub findet man oft Sonnenbrillen in allen möglichen Designs und Farben zu Schleuderpreisen – in diesem Fall gilt: Lieber die Finger davon lassen, denn ein adäquater UV-Schutz ist bei Billigware nicht immer gegeben, und dunkle Gläser allein bedeuten nicht, dass keine UV-Strahlen ans Auge kommen. Warum das so ist, erfährst du in diesem Beitrag.


Hier gibt’s einen kleinen Überblick zu den häufigsten Sonnenbrillen-Glasfarben und ihren Eigenschaften bzw. Einsatzgebieten:

  • Braun wirkt besonders bei normalem, sommerlichem Lichteinfall (hell und sonnig) sehr angenehm auf das Auge.
  • Grün hat einen leicht aufhellenden Effekt, ist also ideal bei Bewölkung – allerdings aufgrund seiner beruhigenden Wirkung weniger für schnelle Sportarten geeignet.
  • Dunkles Grau mit einer Tönung von mehr als 85 Prozent ist optimal für extrem helles Licht (zum Beispiel am Gletscher), erschwert aber das Kontrastsehen bei wechselnden Lichtverhältnissen.
  • Blaue Sonnenbrillengläser sind vor allem im Straßenverkehr ungeeignet, da sie die Farbwiedergabe verfälschen und den Kontrast verzerren – so wird etwa die Konträrfarbe Orange an Schildern und Straßenkegeln kaum noch erkannt.
  • Gelbe Gläser erhöhen das Kontrastsehen bei Nebel und Dämmerung – für Sonnenbrillen sind sie allerdings weniger geeignet, da sie tagsüber kaum Blendschutz bieten.
  • Orange wirkt kontraststeigernd bei dunkleren und nebligen Lichtverhältnissen – ideal zum Sporteln bei schlechtem Wetter.
  • Rot als Glasfarbe erhöht zwar den Kontrast in grüner Umgebung, ist aber grundsätzlich nicht empfehlenswert, da es den Blaulichtanteil komplett eliminiert, dadurch das Farbsehen erschwert – vor allem am Steuer ein No-go.

 

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