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Augen-Yoga: 5 Übungen zum Entspannen

Langes Arbeiten vor dem Bildschirm ist Anstrengung pur für die Augen. Aber keine Sorge: Durch Augen-Yoga werden die Sehorgane schnell wieder entspannt und fit!
Service – 1. September 2017

Wer stundenlang auf den Bildschirm schaut oder sich auf Unterlagen konzentriert, vergisst dabei oft ganz aufs Rundherum … und auch auf seine Augen, die bei langem Sehen auf kurze Entfernung ganz schön gefordert werden.

Wie jeder Muskel ermüdet auch die Augenmuskulatur durch andauernde Belastung. Trockene, brennende Augen oder sogar Kopfschmerzen können die Folge sein. Was man dagegen tun kann? Ganz einfach: Vorbeugen – und den Augen regelmäßig eine Pause gönnen!

Neben regelmäßigen Bildschirm-Pausen – als Anhaltspunkt gelten mindestens zehn Minuten pro Stunde –, immer wieder bewusstem Blinzeln und frischer Luft gibt es einige Übungen, die die überanstrengte Augenmuskulatur wieder lockern – sozusagen Yoga fürs Auge. Keine Angst, dafür brauchst du weder einen Yoga-Kurs noch ein Studio. Die folgenden Techniken kannst du überall anwenden, ob im Büro oder in der Mittagspause im Park.

  • Wärme entspannt: Erst reibt man die Hände so lange aneinander, bis sie sich schön warm anfühlen. Dann legt man die Handflächen auf die geschlossenen Augen. Nun die Wärme fühlen und dabei ganz bewusst langsam ein– und ausatmen. Für diese Übung namens „Palmieren“ sollte man sich mindestens zwei Minuten Zeit nehmen.

  • Einmal rundherum: Die Augen langsam so weit wie möglich nach oben, unten, links und rechts bewegen oder imaginäre Kreise „nachzeichnen“. Diese Art der Augen-Gymnastik lockert und dehnt die Bewegungsmuskeln der Sehorgane.

  • Liegende Acht: Der Klassiker unter den Augen-Entspannungsübungen – funktioniert immer! Die Augen schließen und rund 30-mal mit geschlossenen Augen eine liegende Acht formieren – dabei nach der Hälfte die Richtung wechseln. Ommm!

  • Von Nah bis Fern: Wenn die Augen lange Zeit auf die gleiche Entfernung – z. B. einen Monitor – scharfstellen müssen, brauchen sie Erholung. Das erfolgt am besten durch bewusstes Fixieren von Gegenständen in unterschiedlichen Entfernungen, etwa von der Tastatur über den Kugelschreiber am Schreibtisch, die Zimmerpflanze, das Bild an der Wand und in gleicher Reihenfolge retour. Jeweils so lange warten, bis das Auge den Gegenstand komplett scharfgestellt hat und dann noch ein paar Sekunden darauf verharren, bevor man zum nächsten übergeht.

  • Massage: Es mag ungewöhnlich klingen, aber eine Augen-Massage wirkt wahre Wunder und ist noch dazu ganz einfach: Man legt die Daumen an die Schläfen und massiert mit den Fingerspitzen sanft von der Nasenwurzel beginnend den oberen, knöchernen Teil der Augenhöhle – mindestens eine Minute lang.

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