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Bildschirmbrille: Augenstress war gestern!

Warum eine Arbeitsplatzbrille Wellness für die Augen ist
Service – 18. Oktober 2017

Kopfschmerzen, trockene und gerötete Augen, verschwommene Sicht, schlechte Konzentration, schnelles Ermüden und Verspannungen im Hals- und Nackenbereich … Alltag am Arbeitsplatz? Alles Symptome, die zeigen, dass die Augen von der Bildschirmarbeit überlastet sind. Muss alles nicht sein! Eine Bildschirmbrille kann wahre Wunder wirken. Viele denken: Brauch’ ich nicht, weil ich eh schon eine Brille habe! Aber: Die Alltagsbrille bzw. vor allem Lese- oder Gleitsichtbrillen sind für Bildschirmarbeit wenig geeignet und strengen die Augen mehr an als nötig.

Die gute Nachricht: Wer zum ersten Mal mit einer speziellen Bildschirmbrille vor dem Monitor sitzt, spürt bzw. sieht den Unterschied sofort. Vor allem „Schreibtischtäter“ – also Personen, die täglich stundenlang am Computer arbeiten – sollten eine solche Brille ausprobieren, denn sie entlastet nicht nur die Augen, sondern sorgt auch dafür, dass man nicht so schnell müde wird.
Was viele nicht wissen: Um die Benefits einer Bildschirmbrille genießen zu können, muss man gar kein Brillenträger sein bzw. „schlecht“ sehen. Und: Auch beim Computerspielen oder bei handwerklichen Tätigkeiten leistet eine Arbeitsplatzbrille gute Dienste.

Alle nötigen Infos zur Bildschirmbrille gibt’s im Folgenden – und wer seinen Augen zusätzlich etwas Gutes tun will, probiert am besten gleich Augen-Yoga dazu aus!

Was kann eine Bildschirmbrille besser?

Bei der Frage „Kontaktlinsen oder Brille“ gibt es für Bildschirmarbeiter eine klare Empfehlung: Brille! Da man dazu neigt, vor dem Bildschirm weniger zu blinzeln, trocknen die Augen schneller aus – was durch Kontaktlinsen eventuell forciert wird.

Bildschirmbrillen (auch Arbeits(platz)- oder Computerbrillen genannt) bieten einige Features, die am Schreibtisch wahre Wunder wirken: Spezielle Entspiegelungen mindern störende Reflexe und besondere Glasfilter reduzieren den unnatürlich hohen Blaulichtanteil von Bildschirmen. Die Sehzonen von Arbeitplatzbrillen sind an die Entfernung des Monitors angepasst, diese beträgt meist 50 – 70 cm. Diese Abstimmung sorgt für einen merklichen Unterschied beim Seheindruck – nicht nur, dass die Dinge am Bildschirm sowie Unterlagen am Schreibtisch klarer und schärfer erscheinen. Auch bei laufenden Blickwechseln zwischen Computerbildschirm, Tastatur, Unterlagen bzw. zu Kollegen bleibt das Bild scharf.

All das bewirkt, dass sich das Auge sich weniger anstrengen muss und man in einer natürlichen, bequemen Haltung vorm Computer sitzen kann – was langes Arbeiten natürlich wesentlich angenehmer macht! Aber nicht nur das – auch leidenschaftliche Gamer profitieren von einer Bildschirmbrille, wenn sie sich tapfer von Level zu Level kämpfen, ebenso wie alljene, die sich gerne handwerklichen Tätigkeiten wie Nähen oder Handarbeiten widmen.

Wichtig: Damit die verschiedenen Sehzonen ausreichend Platz finden, sollten die Gläser bei Bildschirmbrillen nicht zu klein sein. Und noch etwas: Auch ohne Sehschwäche wirkt eine Bildschirmbrille angenehm entlastend auf die Augen! Ab 40 raten Fachoptiker in jedem Fall zur Arbeitsplatzbrille – ab da fängt das Auge nämlich an, „erwachsen“ zu werden, d. h. die Anpassungsfähigkeit lässt nach und die Altersweitsichtigkeit meldet sich zum Dienst.

Warum keine Lese- oder Gleitsichtbrille?

Wieso Arbeiten am Bildschirm mit „normalen“ bzw. Lese- und Gleitsichtbrillen nicht so gut funktioniert? Die meisten Brillen sind auf eine Sehentfernung von rund 30 cm abgestimmt. Lesebrillen verfügen über eine große Sehzone für den Nahbereich, also für sehr kurze Distanzen. Auch Gleitsichtgläser stoßen bei Bildschirmarbeit schnell an ihre Grenzen: Sie verfügen über große Sehzonen für den Nah- und Fernbereich, das für Computerarbeit benötigte Blickfeld in ca. 50-70 cm Entfernung wird jedoch nur durch einen schmalen Bereich abgedeckt.

Gleitsichtbrillenträger müssen den Kopf daher oft unnatürlich heben, um in dieser Zwischenzone (50 – 70 cm) den Text scharf am Monitor lesen zu können … kein Wunder, dass das zu schmerzhaften Verspannungen führt! Auch rasche Blickwechsel zwischen Bildschirm und Unterlagen werden mit Gleitsichtbrillen oft als anstrengend empfunden.

Ein Fall für den Experten

Bildschirmbrillen sind Maßanfertigungen, die exakt an deine Augen, deine individuelle Arbeitsplatz-Situation (etwa Abstand zum Bildschirm), vorwiegende Tätigkeiten sowie an persönliche Gewohnheiten angepasst werden müssen. Deshalb geht hier nichts ohne einen Experten – deinen Fachoptiker ! Gemeinsam findet ihr die perfekte Arbeitsbrille für deine Bedürfnisse, die deine Augen entspannt, dich konzentriert arbeiten lässt und länger frisch und munter hält.

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