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© Pexels/Valeria Boltneva

Ratgeber: Die Augen während der Corona-Krise schützen

Weniger Zeit im Freien, dafür oft viele Stunden vorm Bildschirm – das Coronavirus fordert auch unseren Augen einiges ab. Wie man seine Sehorgane jetzt gesund hält und welche Hygienemaßnahmen Kontaktlinsen- und Brillenträger beachten sollten, verrät unser Ratgeber.
Service – 23. März 2020

Einschränkung von sozialen Kontakten, die Angst, sich selbst oder jemand anderen mit dem Virus anzustecken und sich nicht mehr so frei bewegen können, wie man es gewohnt ist – dass wir den Frühlingsbeginn heuer so verbringen würden, hätte Anfang des Jahres wohl niemand erwartet! Es gibt wohl kaum jemand, dessen Alltag sich nicht durch Covid-19 verändert hätte. Umstellungen, die nicht nur unsere Psyche ordentlich fordern, sondern auch unsere Augen: Viel Zeit in geschlossenen Räumen, Arbeit im Homeoffice, vermehrter TV-Konsum oder Gaming als Zeitvertreib und noch dazu die anstehende Pollensaison sind für die Augen Stress pur.

In diesem Beitrag erfährst du

  • welche Hygieneregeln Brillen- und Kontaktlinsenträger jetzt (umso mehr!) beachten sollten,
  • welche Faktoren den Augen gerade besonders zu schaffen machen,
  • warum vor allem Kinderaugen positiv gefordert werden wollen,
  • was man tun kann, um seine Augen in Zeiten von Covid-19 gesund zu halten und
  • wie die steirischen Optiker dabei helfen.

Die Augen während der Corona-Krise schützen – so geht’s

Hygiene muss sein

Hände waschen, Hände waschen, Hände waschen! Wie wichtig dies in Zeiten des Coronavirus ist, wissen wir alle. Für Brillenträger gilt momentan außerdem: Brille waschen! Experten raten dazu, seine Brille jetzt mehrmals täglich gründlich zu reinigen. Des Weiteren sollte man momentan vermeiden, sich in die Augen zu fassen. Beim Einsetzen und Entfernen von Kontaktlinsen lässt sich das oft nicht ganz vermeiden – hier sind saubere Hände das A und O. Ebenso wichtig ist, Tauschintervalle und Reinigungsvorgaben einzuhalten, um Ablagerungen auf den Linsen zu vermeiden. Und: Bitte Brillen und Kontaktlinsen nicht mit anderen Personen teilen!

Coronavirus Augen schützen – Optiker Steiermark© Pexels/Burst
Die Corona-Krise: Händewaschen und penible Hygiene bei Brillen und Kontaktlinsen sind jetzt wichtiger denn je.

Härtetest für die Augen

Das menschliche Auge ist dafür gebaut, den ganzen Tag über abwechslungsreich beschäftigt zu sein. Sind wir aktiv, schweift unser Blick über verschiedene Distanzen zwischen fern und nah. Das hält die Augen fit. Ein weiterer Faktor ist Tageslicht, bei dem unsere Sehorgane einfach am besten funktionieren. Fehlt es an natürlichem Licht, strengt das die Augen an und sie ermüden schneller. Durch das momentan notwendige Social Distancing verbringt man mehr Zeit zu Hause, alltägliche Betätigungen und sportliche Aktivitäten werden notgedrungen oft stark zurückgeschraubt.

Das Alternativprogramm: Homeoffice in ungesunder Haltung vor dem Bildschirm, dazu Serien- oder Gaming-Marathons, um sich die Zeit zu vertreiben. Zu viel Zeit vor dem Monitor führt aber nicht nur oft zu trockenen Augen – auch bekannt als Sicca-Syndrom –, sondern hat vor allem auf die Augen von Kindern negative Auswirkungen, wie die weltweit voranschreitende Kurzsichtigkeit junger Menschen deutlich belegt. Tägliche Zeit im Freien oder kreative Betätigungen wie Basteln oder Zeichnen unterstützen hingegen die gesunde Entwicklung von Kinderaugen

Augenfreundliches Homeoffice

Auch, wenn’s verlockend ist, beim Zu-Hause-Arbeiten gemütlich auf der Couch herumzulümmeln: Auf Dauer tut das weder den Augen noch der Nacken- und Rückenmuskulatur gut! Drum: Auch beim Homeoffice-Arbeitsplatz auf ausreichende Beleuchtung (wenn möglich Tageslicht), die richtige Entfernung zum Bildschirm (50–70 cm) und eine möglichst gerade Haltung beim Arbeiten achten. Wer eine Bildschirm- oder Arbeitsplatzbrille besitzt, sollte diese natürlich auch im Homeoffice tragen.

Coronakrise Augen schützen – Optiker Steiermark© Pexels/picjumbo.com
Viele mussten durch das Coronavirus aufs Homeoffice umsatteln. Hier freuen sich die Augen über Tageslicht, den richtigen Abstand vom Bildschirm und regelmäßige Pausen.

Fitness und Yoga für die Augen

Wie bereits erwähnt: Ständiges Auf-den-Bildschirm-Starren setzt unseren Sehorganen auf Dauer enorm zu. Die Folgen reichen von Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Kopfschmerzen bis hin zu geröteten, brennenden, gereizten und trockenen Augen. Im normalen Alltag und bei Aktivitäten im Freien sind die Augen es gewohnt, zwischen Nah- und Ferndistanzen zu wechseln. Etwas, das ihnen durch den momentanen Ausnahmezustand oft fehlt.
Die Lösung: Den Augen einfach “vorgaukeln”, es wäre alles normal! Sprich, regelmäßig den Blick aus dem (am besten offenen) Fenster schweifen lassen und dabei abwechselnd nahe und weit entfernte Objekte fokussieren. Der perfekte Abschluss bzw. die Ergänzung zu diesem Fitnessprogramm für die Sehorgane: eine Runde
Augen-Yoga.

Frischluft- und Feuchtigkeits-Boost 

Unsere Augen lieben frische Luft. Umso wichtiger ist es momentan, auf gut belüftete Räume zu achten, um trockene Augen zu vermeiden. Experten empfehlen Indoor-Temperaturen von rund 21 Grad bei einer Luftfeuchtigkeit von 45-50 Prozent. Wichtig ist auch, Körper und Augen durch Wasser (2–3 Liter täglich) von innen hydratisiert zu halten. Schnelle Abhilfe bei Probleme mit trockenen Augen und/oder Pollenstaub verschaffen auch hyaluronsäurehältige Nachbenetzungstropfen. Bitte nicht irgendwelche Augentropfen kaufen, sondern den Fachoptiker um Rat fragen!

WICHTIG:

Auch während der eingeschränkten Öffnungszeiten senden die meisten Optiker Augentropfen, Kontaktlinsen, Pflegemittel und Co. schnell problemlos zu bzw. bieten kontaktlose Abholungsmöglichkeiten. Wer auf Produkte der steirischen Optiker setzt, kann nicht nur sicher sein, seinen Augen ausschließlich Top-Qualität zu gönnen, sondern unterstützt damit auch die heimische Wirtschaft. 

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