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Panto: Die Kult-Brille aus den 20ern

Zu welchen Gesichtsformen die Panto-Form passt und wozu man sie am besten trägt.
Style – 12. September 2017

Alles panto oder was? Die „Denkerbrille“ zählt zu den allseits beliebten Klassikern des Brillendesigns, der mittlerweile in vielen verschiedenen Größen, Farben und Formen erhältlich ist.

In diesem Artikel erfährst du

  • wie die Panto-Brille populär wurde
  • wem diese Brillenform passt und
  • zu welchen Outfits man die Panto-Brille am besten kombiniert.

Der Ursprung der Panto-Brille

In den 20er-Jahren konnte man schon an der Brillenform erkennen, wer sich zu den Intellektuellen zählte. Professoren, Künstler, Juristen und Schriftsteller schwörten damals auf die oben oval, unten runde Panto-Brille, damals stets aus Schildpatt gefertigt.

Ganz weg vom Fenster war die Panto-Brille auch nach den 20er-Jahren nie. Seit einigen Jahren feiert die markante Denkerbrille nun aber immer mehr ein fulminantes Comeback – nicht nur dank zahlreicher Promis, die diesen Brillenstyle so kultig gemacht haben. Wer könnte sich etwa Woody Allen ohne sein Markenzeichen – eine Brille in Panto-Form – vorstellen? Schwierig!

Alle lieben Panto

Mittlerweile hat sich die Panto-Brille als beliebtes Hipster-Accessoire etabliert. Warum alle Panto lieben? Weil der Style einzigartig ist: Eine Panto-Brille lässt einen zwar smarter aussehen, wirkt aber dabei keinesfalls spießig.

Und: Die oben ovale, unten runde Form der Panto-Gläser ist der Augenform ähnlich und sorgt so für ein optimales Gesichtsfeld.

Schildpatt – gewonnen aus den Schuppen des Panzers von Meeresschildkröten – kommt heutzutage allerdings aus Tierschutzgründen nicht mehr zum Einsatz. Moderne Panto-Fassungen bestehen aus (Cellulose-)Acetat, Kunststoff, Metall oder Holz, es gibt einfärbige Modelle, solche mit Mustern, in Hornoptik, mit Farbverläufen oder im Material-Mix.

Bleibt nur noch zwei Fragen offen: Kann eigentlich jeder die Panto-Brille tragen – und zu welchen Outfits passt der Panto-Style?

Wem steht die Panto-Brille (nicht)?

Wenn es um runde Brillen geht, gilt ein Gesetz: Ein rundes Gesicht und runde Brillen vertragen sich schlecht. Denn runde Brillenformen lassen rundliche Gesichter fülliger wirken.

Hat man jedoch ein ovales, längliches oder eher kantiges Gesicht, dann heißt es bei Panto-Brillen: Bitte zugreifen! Denn die runde Fassung schmeichelt solchen Gesichtsformen – vorausgesetzt, die Panto-Brille passt grundsätzlich zum Typ. Experten empfehlen die Panto-Brille auch besonders, wenn man nach außen stark abfallende Augenbrauen hat – da sie die Augen optisch öffnet.

Neben der Form ist auch die Farbe der Fassung ein Thema bei der Auswahl: Massive, dunkle Panto-Fassungen stehen dunkelhaarigen, südländischen Typen oft gut – können an zarten, hellhäutigen und blonden Menschen aber schnell zu wuchtig wirken. Aber keine Sorge, die Panto-Brillen gibt es mittlerweile auch in hellen Braun-, Beige- oder Grautönen und mit zierlicherem Gestell.

Wie trägt man die Panto-Brille?

Die Panto-Form hält sich nicht umsonst seit rund 100 Jahren. Panto ist markant und fällt auf – solche Fassungen geben vielen Outfits den letzten Schliff, stellen sich aber nicht zu prominent in den Mittelpunkt. Und Panto ist vor allem eines: ungemein vielseitig. Panto-Brillen gibt es mittlerweile in so vielen verschiedenen Designs, dass man sie zu allem tragen kann, vom Business-Style bis hin zur legeren Streetwear-Klamotte, vom dezent-eleganten Style bis hin zu schrillen Outfits.

Auch als Sonnenbrille wird die Panto-Form immer beliebter, besonders mit verspiegelten Gläsern.

Na, Lust auf Panto bekommen? Am besten schaust du bei deinem Fachoptiker vorbei probierst dich dort durch die neuesten Kollektionen. So findest du garantiert die perfekte(n) Panto-Fassung(en) für deine Gesichtsform und deinen Style.

Panto Brille Optiker Steiermark © Pixabay/aiilolo

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