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© Pexels/Egor Kamelev

Schlechte Sicht am Steuer? Eine Autofahrer-Brille schafft Abhilfe

Schlechte Sicht beim Autofahren ist ein häufig unterschätztes Sicherheitsrisiko. Warum sogar leichte Sehschwächen unkorrigiert am Steuer gefährlich werden können, die Alltagsbrille für den Straßenverkehr oft ungeeignet ist und wie spezielle Autofahrer-Brillen für mehr Sicherheit sorgen.
Service – 23. Oktober 2018

Tiefstehende Sonne, lange Dämmerung und frühe Dunkelheit, dazu nasser und rutschiger Asphalt – an Herausforderungen für Autofahrer hat der Herbst einiges parat. Sein Fahrzeug für die kalte Jahreszeit fit zu machen, die Reifen zu wechseln und zu überprüfen, ob alles ordnungsgemäß funktioniert, ist für die meisten Autobesitzer ganz normal. Ebenso normal sollte es sein, den Lenker des Wagens auf Fahrtauglichkeit zu testen – sprich uns selbst, und vor allem unsere Augen! Wer hier nachlässig agiert, riskiert gefährliche Situationen und Unfälle mit ungewissem Ausgang.

In diesem Beitrag erfährst du

  • Warum gute Sicht einen der wichtigsten Sicherheitsfaktoren im Straßenverkehr darstellt
  • Wie oft man seine Augen bzw. die Sehkraft kontrollieren lassen sollte
  • Warum die „normale“ Alltagsbrille zum Autofahren oft nicht ausreicht
  • Wie spezielle Autofahrer-Brillen funktionieren und so die Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen

Sicherheitsfaktor gute Sicht

Gute Sicht ist im Straßenverkehr das A und O. Ein Faktor, der leider immer noch von vielen Fahrzeuglenkern auf die leichte Schulter genommen wird. Wer seine Sehkraft nur alle paar Jahre überprüfen lässt, ist mitunter gefährlich unterwegs. Denn: Sogar leichte Sehschwächen, die einem selbst nicht auffallen bzw. die man persönlich nicht als störend oder belastend empfindet, können ohne Korrektur im Straßenverkehr tödlich enden! Und: Wird bei einem Unfall nachgewiesen, dass der Unfallenker mit einer unkorrigierten Sehschwäche unterwegs war, kann die Versicherung aussteigen. Bedenklich ist, dass Studien zufolge in Österreich geschätzt mehr als 500.000 Autofahrer ohne oder mit zu geringer Sichtkorrektur fahren.

Wie oft zum Sehtest?

So wie man sich das regelmäßige Pickerl fürs Auto holt, sollte man es auch mit seinen Augen halten. Experten empfehlen eine jährliche Kontrolle beim Augenoptiker bzw. Optometristen. Bei dieser Gelegenheit kann man auch gleich abklären, ob die Brille, die man im Alltag oder zum Arbeiten trägt, auch für den Straßenverkehr geeignet ist. Oft ist das nämlich nicht der Fall – viele Fahrzeuglenker etwa klagen trotz Brille darüber, dass sie Straßenschilder in der Dämmerung oder nachts nur schlecht erkennen und sich dadurch unsicher fühlen. Was daran liegt, dass Alltagsbrillen, die man tagsüber trägt, grundsätzlich nicht auf spezielle Seh- und Lichtsituationen wie Blendungen durch entgegenkommende Lichter, Dämmerung oder Dunkelheit ausgerichtet sind.

Was Autofahrer-Brillen können

Die Sicherheit am Steuer für sich und andere Verkehrsteilnehmer zu erhöhen ist eigentlich ganz einfach – mit einer speziellen Autofahrer-Brille. Die Ansprüche an eine solche Brille sind simpel formuliert:

  • Sie muss Blendungen reduzieren,
  • kontrastreiche Sicht garantieren
  • und ein möglichst großes Sichtfeld bieten.

Dadurch kann sie für den Träger Wunder wirken – indem die Sicht am Steuer wesentlich verbessert wird, hat man nicht nur ein besseres Gefühl und mehr Vertrauen beim Fahren, sondern auch ein wesentlich reduziertes Unfallrisiko.

Wer oft nachts mit dem Auto unterwegs ist, weiß, wie unangenehm es ist, von entgegenkommenden Fahrzeugen geblendet zu werden – vor allem, wenn es sich dabei um moderne LED-Lichter handelt, deren Blauanteil im Lichtspektrum besonders hoch ist. Nicht direkt ins Licht zu schauen hilft natürlich – noch besser funktionieren allerdings spezielle Brillengläser, die dank Beschichtungen und spezieller Materialien den für das Auge unangenehmen, kurzwelligen Blaulichtanteil des Lichts reduzieren. Zusätzlich verfügen die Gläser bei Autofahrer-Brillen über bestimmte Filter, die den Kontrast deutlich verstärken und dafür sorgen, dass man Farben bei wenig Licht besser wahrnimmt.

Autofahrer-Brille: Fassung, Form und Spezialgläser

Eine wesentliche Rolle bei Brillen zum Autofahren spielen auch Fassung und Form. Je dünner Fassung und Bügel sind, desto weniger wird das Gesichtsfeld eingeschränkt. Die Gläser sollten hingegen möglichst groß sein, so dass man sein Umfeld und das Geschehen im Außen- sowie Rückspiegel auch mit wenig Kopfbewegungen stets gut im Blick hat. Benötigt man Gleitsichtgläser zum Autofahren, werden diese mit extra breitem oberen Fernsicht-Bereich gefertigt – dies sorgt für gute Sicht am äußeren Rand, also auch bei Blicken aus den Augenwinkeln.

Bei tiefstehender Sonne, wenn sich die Sonne am vom Tau oder Regen nassen Asphalt spiegelt, sorgen übrigens mit Polarisation und Kontrastfilter ausgestattete Sonnenbrillen für klaren Durchblick und haben schon so manchen Unfall verhindert – mehr über polarisierte Sonnenbrillen erfährst du im nächsten Beitrag!

Und, wann hast du das letzte Mal ein Service für deine Augen machen lassen? Am besten vereinbarst du gleich jetzt einen Termin für einen kostenlosen Sehtest beim Fachoptiker bzw. Optometristen deines Vertrauens – für ein besseres Fahrgefühl und mehr Sicherheit am Steuer!

Autofahrer-Brille Optiker Steiermark © Pexels/Mikes Photos
Scharfe Sicht auch bei Dämmerung? Mit einer speziellen Autofahrer-Brille kein Problem.

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