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Die 6 wichtigsten Brillenformen im Überblick

Der Weg zur richtigen Brille ist oft gar nicht so leicht. Unter den vielen Formen und Designs muss man sich erst einmal zurechtfinden – davon abgesehen, dass auch nicht jedes Modell zu jeder Gesichtsform passt. Wir nehmen die 6 gängigsten Brillenformen unter die Lupe: Plus: Wem welche Fassung steht.
Service – 9. Juni 2021

Bei der Mission „neue Brille“ stehen viele erst einmal vor einem großen Fragezeichen. Abgesehen von den sich jährlich ändernden Brillen- und Sonnenbrillen-Trends in zig verschiedenen Formen und Farben weiß man oft gar nicht, was einem überhaupt zu Gesicht steht. Vielleicht hat man früher schon einmal eine (Sonnen-)Brille gehabt, die man über alles geliebt hat und möchte bei dieser Form bleiben – tut sich aber schwer, im Trenddschungel etwas Ähnliches zu finden. Oder aber man möchte brillentechnisch etwas völlig Neues wagen.

So oder so: Der sicherste Weg zur Lieblingsbrille führt über den Experten. Ein Fachoptiker verfügt nicht nur über Know-how rund um die aktuellsten Trends und hat diese auf Lager – er weiß auch, worauf es in Sachen Passform ankommt.

Wer sich schon vorher einen Überblick verschaffen möchte, ist hier richtig: Wir präsentieren die 6 wichtigsten Brillenformen, die in verschiedensten Designs, Materialien und Farben immer wieder auftauchen – und verraten auch gleich, zu welchen Gesichtsformen sie am besten passen.

Zeitloser Evergreen: die Karree-Brille

Rechteckig mit gerade verlaufender Außenlinie und breiter Kante – so die Merkmale der Karree-Brille. Eine dezente Form, die vielseitig kombinierbar ist und dem Träger einen seriösen Look verleiht. Besonders gut harmonieren Karree-Brillen mit runden Gesichtszügen, da die eckige Form das Gesicht markanter wirken lässt und es optisch streckt. Auch zu ovalen Gesichtern passen Karree-Designs grundsätzlich gut.

Die wichtigsten Brillenformen – Optiker Steiermark© iStock/insta_photos
Mit der 90er-Jahre-Mode feiern auch Karree-Brillen – vor allem als Sonnenbrille – ihr großes Revival.

Everybody’s darling: die Panto-Brille

In den letzten Jahren sieht man Panto-Brillen an allen Ecken und Enden. Ihren Siegeszug starteten die Pantos bereits in den 20ern als „Denkerbrille“ und Statussymbol der Intellektuellen. Gekennzeichnet ist die Panto-Brille durch ein rundes Untergestell und einen flachen oberen Bereich. Eine Form, die nicht umsonst so beliebt ist – immerhin schmeichelt sie vielen Gesichtsformen, von oval über rechteckig, quadratisch bis hin zu rautenförmig.

Die wichtigsten Brillenformen – Optiker Steiermark© iStock/Ridofranz
Oben gerade, unten rund: Panto-Brillen passen zu vielen Gesichtsformen und sind vielseitig kombinierbar.

Kreisrunder Hingucker: die Nickelbrille

Berühmt wurde diese Form durch John Lennon, den man nie ohne seine Nickelbrille gesehen hat. Auch heute wird ein Großteil der runden Brillen noch aus Metall gefertigt – man findet aber auch Modelle mit breiten und teils bunten Acetat- oder Holzrahmen. Auch Brillen mit trendigem Windsorring sind meist kreisrund. Wem runde Brillen stehen? Am besten Menschen mit (recht-)eckigen, kantigen Gesichtszügen – aber auch mit einem herzförmigen Gesicht kann eine kreisrunde Brille perfekt harmonieren.

Die wichtigsten Brillenformen – Optiker Steiermark© iStock/Damir Khabirov
Ob bunt oder wie hier ganz klassisch aus Metall – runde Brillen sind aus den Kollektionen der Designer nicht mehr wegzudenken.

Feminin mit einer Prise Glamour: Cateye und Butterfly

Die Grenzen zwischen Cateye- und Butterfly- (oder Schmetterlings-)Brille sind fließend bzw. oft werden beide Namen für das gleiche Brillenmodell genannt. Beiden gemein sind die spitz nach oben  zulaufenden Enden. Cateye-Brillen sind jedoch meist schmäler, die Enden oft noch spitzer zulaufend und vor allem in den letzten Jahren liegen Modelle mit gerader Oberkante im Trend.

Butterfly-Fassungen sind generell größer und der obere Teil des Rahmens ist runder – wodurch die Form an Schmetterlingsflügel erinnert. Am besten wirken Cateye- und Butterfly-Brillen in Kombination mit markanten, sprich rechteckigen oder quadratischen Gesichtszügen.

Die wichtigsten Brillenformen – Optiker Steiermark© iStock/yurlyzhuravov
Cool und feminin: Eine spitz zulaufende Cateye-Brille in Schwarz geht einfach immer!

Kultig-cooler Klassiker: die Pilotenbrille

Eine legendäre Brillenform, die einfach immer cool wirkt! Kein Wunder, dass die Pilotenbrille nie aus der Mode kommt – lange Zeit nur als Sonnenbrille wirklich populär, boomt die tropfenförmige Fassung mittlerweile auch als Korrektionsbrille. Wer sie am besten tragen kann? Menschen mit herzförmigem, rechteckigem oder quadratischem Gesicht.

Die wichtigsten Brillenformen – Optiker Steiermark© iStock/Art-Of-Photo
Ob als Sonnen- oder Korrektionsbrille: Eine Pilotenbrille sollte jeder in seiner Sammlung haben.

Vielseitiges Unterstatement:
die ovale Brille

Ovale Brillen – auch bekannt als klassische Sekretärinnen-Brillen – vereinen die Vorteile runder und eckiger Fassungen in sich: Sie sind dezenter (und damit oft businesstauglicher) als kreisrunde Brillen und passen dank ihrer länglichen, schmalen Form auch gut zu runden Gesichtszügen. Auch in Kombination mit herzförmigen Gesichtern kommen ovale Fassungen oft perfekt zur Geltung.

Die wichtigsten Brillenformen – Optiker Steiermark© iStock/Ridofranz
Die ideale Alltagsbrille: Ovale Gläser schmeicheln vielen Gesichtsformen und lassen sich einfach kombinieren.

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