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© Pixabay/TheHilaryClark

Kultiger Überflieger: Die Pilotenbrille

Wem sie passt und wie man sie trägt
Style – 30. September 2017

Wer gerne Sonnenbrillen trägt, hat bestimmt (mindestens) eine in seiner Sammlung – und das ist auch gut so! Denn mit einer Pilotenbrille sind stylishe Punktlandungen garantiert … und Piloten ist bekanntlich nichts verboten!

In diesem Beitrag erfährst du,

  • wo die klassische Pilotenbrille ihren Ursprung hat,
  • wem sie passt und
  • wozu man sie am besten kombiniert.

Retrospektive

Jahr für Jahr aufs Neue ist die Tropfenform aus den Sonnenbrillen-Kollektionen einfach nicht wegzudenken. Dabei zählt sie bereits zu den Oldies unter den Brillenformen. Die Geschichte der Pilotenbrille reicht nämlich bis in die 20er-Jahre zurück: Moderne Flugzeuge konnten immer höher fliegen und die Piloten der US Air Force klagten zunehmend über Kopfschmerzen und Übelkeit. Mediziner nahmen an, dass diese Symptome durch den ständigen Wechsel von blauem Himmel und grelles Sonnenlicht hervorgerufen wurden.

Also beauftragte die Armee Ende der 20er-Jahre das Optik-Unternehmen Bausch & Lomb (aus dem infolge Ray-Ban hervorgehen sollte), eine spezielle Sonnenbrille für Piloten zu fertigen. Das erste Modell namens „Anti-Glare“ kam 1936, damals noch mit Plastikgestell. Ein Jahr später war die „Aviator“ geboren – der Prototyp der Pilotenbrille, der Geschichte schreiben sollte – damals erhältlich mit grünen oder gelben Gläsern, die blaues Licht filterten und Trübungen minderten, perfekt für nebelige Verhältnisse.

Die Aviator wurde laufend gemäß der Bedürfnisse der Piloten weiterentwickelt, bekam unter anderem eine spezielle Krümmung und Entspiegelung. So bot sie einerseits Schutz vor Sonneneinstrahlung, andererseits gestochen scharfe Sicht auf die Flugzeuginstrumente.

Siegeszug eines Dauerbrenners

Obwohl einst für militärische Zwecke entwickelt, wurde das Aviator-Modell bald auch in der „normalen“ Gesellschaft immer gefragter. Nach und nach tauchte die Fliegerbrille in Kinofilmen auf und unterstrich die unnahbare Coolness von Legenden wie Steve Mc Queen. Spätestens nach „Top Gun“ 1980 musste sowieso jeder eine Pilotenbrille haben! Im Laufe der Jahre mauserte sich die Aviator zum Must-have unter Stars und Stilikonen – und kann mittlerweile ohne Übertreibung als Kult bezeichnet werden.

Die klassische Aviator ist immer noch Überbegriff für Pilotenbrillen. Die Tropfenform gibt es mittlerweile aber von zahlreichen Herstellern – und sie wird immer wieder neu interpretiert: Ob ganz klassisch mit grünen Gläsern und Goldrahmen oder mit einer Fassung aus Kunststoff, Holz, mit Spiegelgläsern … erlaubt ist, was gefällt.

Pilotenbrille Optiker Steiermark© Pixabay_jackmac34

Wem passt die Pilotenbrille?

Die gute Nachricht: Die Piloten-Form steht einfach (fast) jedem. Designt wurde sie ursprünglich für Männer – seitdem Stilikonen wie Sarah Jessica Parker die Fliegerbrille zum It-Teil emporgehoben haben, wird sie aber ebenso gerne von Frauen getragen. Kein Problem, denn Pilotenbrillen gibt es in verschiedenen Größen und von dezent-zart bis hin zu massiven Fassungen – am besten, man probiert sich einfach durch!

Wozu trägt man die Pilotenbrille?

Noch eine gute Nachricht: In Sachen Kombinierbarkeit sind der klassischen Pilotenbrille kaum Grenzen gesetzt. Männer können sie zum Anzug tragen, aber auch zu T-Shirt und Jeans – die Coolness ist gesichert, ohne dass sich die Brille überpräsent erscheint. Auch bei Frauen komplettiert die lässige Tropfenform sowohl den Business-Style als auch legere Alltags-Outfits. Und: Ein Stilbruch mit Pilotenbrille ist der Hingucker – etwa ein mädchenhaftes, geblümtes Kleid in Kombi mit derben Boots, dazu die Pilotenbrille.

Du bist auf der Suche nach der für dich perfekten Pilotenbrille? Dann solltest du deinem Fachoptiker einen Besuch abstatten – er hilft dir gerne bei der Auswahl!

Sonnenbrillen Trends 2019 Pilotenbrille Optiker Steiermark© Pixabay/Free-Photos

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