Kontaktlinsen richtig tragen: Die besten Tipps für den Einstieg
Wer Kontaktlinsen trägt, möchte die kleinen Sehhelfer meist nicht mehr missen. Denn in Sachen Sehkomfort sind Linsen ein wahrer Gamechanger: Sie bieten klare Sicht, ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken und sind dabei auch noch völlig unsichtbar. Bevor Kontaktlinsen ganz selbstverständlich zu deinem Alltag gehören und du deine persönliche Linsen-Routine entwickelt hast, vergehen jedoch meist einige Wochen.
In diesem Beitrag erfährst du
- nützliche Tipps, die die Eingewöhnungszeit mit Kontaktlinsen erleichtern,
- wie du trockenen, gereizten Augen vorbeugen kannst und was bei
- klassischen Kontaktlinsen-Pannen (z. B. einer verrutschten Linse) zu tun ist.
Kontaktlinsen: Dos & Don’ts auf einen Blick
Deine Augenoberfläche und deine Hornhaut sind so einzigartig wie ein Fingerabdruck. Weshalb eine professionelle Kontaktlinsenanpassung für scharfe Sicht und optimalen Tragekomfort unerlässlich ist. , Ein:e Kontaktlisnenspezialist:in vermisst dein Auge bis ins letzte Detail und bietet dir verschiedene Linsenarten zum Testen, bis die Variante gefunden ist, mit der sich deine Augen am wohlsten fühlen. Zudem bekommst du bei Fachoptikbetrieben eine professionelle Einschulung zur Handhabung und Pflege deiner neuen Sehhilfen.
Vor allem in der Eingewöhnungsphase kann der richtige Umgang mit Kontaktlinsen herausfordernd sein. Mit diesen goldenen Regeln gestaltest du deinen Linsenalltag entspannt und sicher:
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Halte dich beim Ein- und Aussetzen der Linsen stets an die Methode, die dein:e Kontaktlinsenspezialist:in bei der Einschulung gezeigt hat – so reduzierst du das Risiko für Verletzungen oder für ein Verrutschen der Linse. Wenn du dir unsicher bist, hilft dir dein Fachoptikbetrieb jederzeit weiter.
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Achte darauf, die empfohlene tägliche Tragezeit deiner Kontaktlinsen nicht zu überschreiten bzw. nicht mit Linsen zu schlafen – sonst riskierst du gereizte Augen bis hin zu schweren Entzündungen von Binde- und/oder Hornhaut. Auch Tages-/Wochen- oder Monatslinsen sollten nie länger als vorgegeben getragen werden.
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Wende dein Reinigungssystem stets so an, wie es dir bei der Einschulung gezeigt wurde bzw. wie es die Gebrauchsanweisung vorgibt. Auf unzureichend gereinigten Kontaktlinsen entstehen Protein- und Keimablagerungen – die zwar unsichtbar sind, jedoch zu Infektionen führen können.
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Wichtig: Kein Leitungswasser zum Reinigen der Kontaktlinsen bzw. zum Ausspülen des Aufbewahrungsbehälters verwenden – auch dadurch können sich schnell Keime ablagern, die das Risiko für Infektionen erhöhen.
© iStock/SvetlIm Fokus: Verträglichkeit und Tragekomfort
Du hältst dich an die vorgegebenen Tragezeiten, hast aber trotzdem das Gefühl, dass deine Kontaktlinsen nicht richtig sitzen, bzw. sind deine Augen gerötet oder gereizt oder fühlen sich trocken an?
- In diesem Fall solltest du deine Linsen entfernen, um den Augen erst einmal Ruhe zu gönnen.
- Wende dich anschließend so schnell wie möglich an ein:e Kontaktlinsenspezialist:in, um den Sitz deiner Linsen bzw. die Verträglichkeit überprüfen zu lassen.
Die Gründe für gereizte bzw. trockene Augen mit Kontaktlinsen sind vielfältig:
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Jedes Auge ist anders und reagiert auch unterschiedlich auf Kontaktlinsen – manchmal musst du erst verschiedene Kontaktlinsenarten bzw. -marken ausprobieren, bis die perfekte Linse gefunden ist. Oft sind auch externe Faktoren für trockene, gereizte Augen verantwortlich – etwa langes Arbeiten am Bildschirm, trockene Heizungsluft oder Allergien. Um Augenreizungen zu vermeiden, außerdem nur für Kontaktlinsen geeignete Kosmetik und Make-up ohne Metallic- und Glitzerpartikel verwenden.
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Auch eine umgestülpte weiche Kontaktlinse kann ein Fremdkörpergefühl verursachen und das Auge reizen. Darum vor dem Einsetzen stets prüfen, ob der Rand der Linse wie bei einer Schüssel gerade nach oben ragt (im umgestülpten Zustand biegt er sich tellerförmig nach außen).Auch beschädigte Linsen reizen die Augen oder führen im schlimmsten Fall sogar zu Verletzungen – darum Linsen selbst bei kleinen Defekten sofort entfernen und nicht mehr tragen.
© Unsplash/Brooke CagleMeine Kontaktlinse ist verrutscht – was tun?
Der Klassiker unter den Kontaktlinsen-Pannen: Die Linse verrutscht und ist im Auge erst einmal nicht mehr sichtbar bzw. auffindbar. Eine Situation, die einen vor allem in der Anfangszeit ganz schön ins Schwitzen bringt. Aber keine Sorge: Kontaktlinsen können nicht hinters Auge rutschen!
Am besten nimmst du dir einen Handspiegel und hältst ihn gegenüber von der Stelle, wo du die verrutschte Linse vermutest. Sobald du die Linse im Spiegel erblickst, kannst du sie einfach entfernen.
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Am besten nimmst du dir einen Handspiegel und hältst ihn gegenüber von der Stelle, wo du die verrutschte Linse vermutest. Sobald du die Kontaktlinse im Spiegel erblickst, kannst du sie einfach entfernen. Im Zweifel zeigt dir dein:e Kontaktlinsen-Spezialist:in, wie du dabei richtig vorgehst.
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Noch mehr Tipps und Tricks zum Thema richtige Handhabung von Kontaktlinsen findest du im Kontaktinsen-Ratgeber, der bei den steirischen Fachoptikbetrieben kostenlos aufliegt.
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