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Schminken mit Brille: Die wichtigsten Tipps und Tricks

Schminken mit Brille ist zum Glück keine Raketenwissenschaft. Die Kombi aus Auge, Braue plus Brille perfekt in Szene zu setzen, erfordert allerdings Know-how! Was man beim Make-up bei Kurz- bzw. Weitsichtigkeit beachten sollte und welche Rolle Brauenstyling im Zusammenhang mit der Brille spielt, verrät dieser Guide.
Service – 17. Dezember 2020

Schminken mit Brille ist oft eine Herausforderung. Nicht nur, dass Kurzsichtigkeit bzw. Weitsichtigkeit das Auftragen von Make-up erschweren können – Minus- bzw. Plusgläser ändern auch das Erscheinungsbild der Augen. Aber keine Sorge: Mit der richtigen Schminktechnik und ein paar praktischen Utensilien bringt man die Augen auch mit Brille im Nu zum Strahlen!

In diesem Beitrag erfährst du

  • welche Hilfsmittel Brillenträgern das Auftragen von (Augen-)Make-up wesentlich erleichtern,
  • wie du deine Augen mit Brille bei Kurz- bzw. Weitsichtigkeit optimal in Szene setzt,
  • wie wichtig die Augenbrauen als Styling-Element sind und
  • wie du ganz einfach verhindern kannst, dass deine Brille rutscht.

 

Schminken mit Brille: Allgemeine Tipps

Trägt man eine Brille, darf es beim Augen-Make-up generell etwas mehr sein. Denn die Brillengläser “schlucken” einen Teil der Farbe – sprich, lassen sie weniger intensiv erscheinen. Sowohl bei Kurz- als auch bei Weitsichtigkeit (bzw. Alterssichtigkeit) ist eine Schminkbrille eine praktische Investition, die das Auftragen von Augen-Make-up wesentlich erleichtert. Je nach Modell kann man dabei die Gläser einzeln nach oben oder seitlich wegklappen – sprich, ein Auge behält stets den perfekten Durchblick, während man das andere schminkt. Als Alternative bei Kurzsichtigkeit bieten sich beleuchtete Schminkspiegel mit Vergrößerungsfunktion an.
Tipp: Wer empfindliche Augen hat, sollte es ruhig auch als Brillenträger einmal mit speziellen Schminkprodukten für Kontaktlinsenträger probieren. 

 

Schminken bei Kurzsichtigkeit:
Adieu, kleine Augen!

Wer kurzsichtig ist, kann ein Liedchen davon singen: Minusgläser lassen die Augen kleiner wirken – und je höher die Stärke, desto gekonnter muss das Make-up sein, um den Effekt auszugleichen. Wie’s funktioniert: Bei Lidschatten grundsätzlich zu hellen (eventuell auch schimmernden) Tönen greifen, damit das sichtbare Lid schattieren. In der Lidfalte in Richtung Braue einen dunkleren Ton auftragen. Den oberen Wimpernrand mit dunklem Eyeliner in Braun oder Schwarz betonen und die Wimpern oben und unten tuschen. Eine Wimpernzange (vor dem Tuschen!) verleiht den oberen Wimpern eine Extraportion Schwung und öffnet den Blick noch weiter. Die Mascara anschließend mit Zickzack-Bewegungen vom Wimpernansatz an auftragen.

 

Schminken bei Weitsichtigkeit:
Schwarzmalen erlaubt

Plusgläser haben optisch gesehen den genau gegenteiligen Effekt wie Minusgläser – sprich, sie lassen die Augen von außen gesehen größer wirken. Was bei einer geringen Dioptrienzahl sehr vorteilhaft wirkt. Bei starker Weitsichtigkeit jedoch wirken die Augen schnell einmal unnatürlich riesig, vor allem, wenn man bereits von Natur aus große Augen hat. Was die Augen kleiner wirken lässt: Lidschatten und Kajal in dunklen, matten Tönen und ein Lidstrich, der möglichst eng am Augenlid verläuft. Tipp: Mascara besser nur am oberen Wimpernkranz verwenden.  

Schminken mit Brille – Optiker Steiermark© iStock/max-kegfire
Wer eine Brille trägt, darf beim Augen-Make-up ruhig etwas dicker auftragen – die Brillenträger "schlucken" nämlich einen Teil der Farbe.

Augenbrauen plus Brille: Der richtige Rahmen

In den letzten Jahren sind Augenbrauen immer mehr in den Fokus der Make-up-Welt gerutscht. Kein Wunder, immerhin bilden sie den Rahmen des Gesichts und beeinflussen dessen Optik je nach Form und Styling enorm. Brillen (vor allem auffällige Modelle) lenken die Aufmerksamkeit automatisch in Richtung Augenpartie – womit die Brauen optisch noch mehr in den Mittelpunkt rücken. Ein Anhaltspunkt für die Wahl der richtigen Fassung: Ein massives Brillengestell harmoniert mit schmaleren, wenig betonten Brauen, bei zarten Brillengestellen hingegen dürfen die Augenbrauen ruhig stärker definiert werden. 

Als Style-Gebot rund um Brillen und Brauen galt lange, dass  die Oberkante des Brillenrahmens und der Schwung der Augenbrauen möglichst parallel verlaufen und die Brauen vom Rahmen nicht bzw. möglichst wenig verdeckt werden sollen. Ausgefallene, hippe Brillenfassungen (etwa Oversize-Rahmen, runde, mehreckige oder Cateye-Formen) setzen diesen Grundsatz allerdings außer Kraft. Hier gilt eher: einfach ausprobieren! Ob eine Brille passt, ist immer auch eine Frage des Typs und des persönlichen Stils – und nicht zuletzt der Gesichtform.

Alles Wissenswerte zum Thema Brille und Gesichtsform liefert dieser Guide. Praktische Stylingtipps für Brillenträger findest du in diesem Beitrag.

 

Kein Verrutschen mehr: So funktioniert’s

Keine Frage – eine rutschende Brille nervt. Natürlich sollte schon bei der Anpassung beim Fachoptiker darauf geachtet werden, dass die Brille perfekt sitzt. Hin und wieder sind aber einfach auch höhere Temperaturen oder fettige Haut dafür verantwortlich, dass die Brille nicht da bleiben will, wo sie hingehört. Ein Lifehack, der hier sofort hilft: Lidschattenprimer auf den Nasenrücken auftragen, bzw. genauer gesagt auf die Stellen, an denen die Brille aufliegt. Die Lidschattengrundierung absorbiert Schweiß und Fett – und sorgt so für viele Stunden rutschfreien Durchblick. Noch mehr praktische Lifehacks für Brillenträger gibt es übrigens hier.

 

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